HECTOR BERLIOZ

HECTOR BERLIOZ

Sep
13
2026
[{"type":"paragraph","children":[{"text":"Sindelfinger Vokalkabinett - (Einstudierung: Daniel Tepper)"}]},{"type":"paragraph","children":[{"text":"Philharmonie Brünn"}]},{"type":"paragraph","children":[{"text":"Dorottya Lang - Maria "}]},{"type":"paragraph","children":[{"text":"Tobias Lusser - Polydorus / Jospeh"}]},{"type":"paragraph","children":[{"text":"David Jagodic - Centurio"}]},{"type":"paragraph","children":[{"text":"Nicolas Testé - Herodes / Hausvater"}]},{"type":"paragraph","children":[{"text":"Valentin Kunert - Leitung"}]},{"type":"paragraph","children":[{"text":""}]},{"type":"paragraph","children":[{"text":"L’Enfance du Christ (Die Kindheit Jesu)","bold":true}]},{"type":"paragraph","children":[{"text":"Ein Weihnachtsoratorium – im Herbst? Fernab von Kerzenschein und Festtagstrubel entfaltet Berlioz’ außergewöhnliches Werk „L’Enfance du Christ“ (Die Kindheit Jesu) seine beständige Kraft. Im Zentrum des szenischen Oratoriums steht nicht das Wunder über die Geburt Christi, sondern vielmehr die verletzliche Menschlichkeit des neugeborenen Gottessohnes und die existenzielle Erfahrung von Flucht und Fremdsein. Die grausame Gestalt des Herodes steht dabei im Kontrast zur verletzlichen Stille der Heiligen Familie. "}]},{"type":"paragraph","children":[{"text":"Hector Berlioz, eine der eigenwilligsten und gleichzeitig visionärsten Komponistengestalten der französischen Romantik, war bekannt für seine Neigung zur musikalischen Extravaganz. Umso bemerkenswerter ist, welch schlichte und tiefgehende Spannkraft seine musikalische Erzählung von der Kindheit Jesu prägt. Nicht als geschlossenes Oratorium entstand das Werk. "}]},{"type":"paragraph","children":[{"text":"Den Auftakt bildete zunächst das berühmte Chorlied „L’Adieu des bergers“, das Berlioz unter einem Pseudonym, als Werk eines „alten Meisters“ präsentierte. Die überwältigende Resonanz ermutigte ihn zur Erweiterung des Stücks hin zu einem Oratorium, das er als „Triologie sacrée“ bezeichnete."}]},{"type":"paragraph","children":[{"text":"„Berührende Vokalmusik verbindet sich mit orchestraler Raffinesse zu einem Werk von zeitloser Schönheit – fern von Pathos und nah am Herzen“, so Domkapellmeister Valentin Kunert. Die Domkantorei St. Pölten, das Vokalensemble Sindelfingen, ein international erlesenes Solistenensemble und die Philharmonie Brünn musizieren im St. Pöltner Dom ein Meisterwerk, das mehr bedenkt als feiert, mehr erzählt als verkündet und dabei verblüffend aktuell ist."}]},{"type":"paragraph","children":[{"text":""}]},{"type":"paragraph","children":[{"text":"WERKEINFÜHRUNG | Sommerrefektorium · 17.00 - MIT ALEXANDER MOORE"}]}]
13/09/2026
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