BACH – ANFANG UND ENDE
Tönet, ihr Pauken! Erschallet, Trompeten!
Juni
20
2026
[{"type":"paragraph","children":[{"text":"Orchester - Wiener Akademie"}]},{"type":"paragraph","children":[{"text":"Vokal-Solist:innen - Johanna Falkinger - Sopran / Alois Mühlbacher - Alt / Daniel Johannsen - Tenor / Stefan Zenkel - Bass"}]},{"type":"paragraph","children":[{"text":"Leitung - Martin Haselböck"}]},{"type":"paragraph","children":[{"text":"Werke von Johann Sebastian Bach (Orchestersuite Nr. 3 in D-Dur, „Die Zeit, die Tag und Jahre macht“, „Tönet, ihr Pauken! Erschallet, Trompeten!“)"}]},{"type":"paragraph","children":[{"text":""}]},{"type":"paragraph","children":[{"text":"Mit festlicher Klangpracht und feinsinniger Symbolik führt dieses Programm in das repräsentative Bach’sche Leipzig – eine Welt, in der Musik stets mehr war als bloßer Zeitvertreib. Die Orchestersuite Nr. 3 in D-Dur eröffnet den Abend mit jener souveränen Eleganz, die Bachs Instrumentalmusik auszeichnet: tänzerisch grundiert, von innerer Ordnung getragen und doch von unmittelbarer Strahlkraft. Besonders das berühmte Air ist bis heute Inbegriff barocker Klangkultur – schlicht, kantabel und von zeitloser Ruhe. Ganz anders, doch ebenso wirkungsvoll, begegnet uns Bach in seinen weltlichen Kantaten. In „Die Zeit, die Tag und Jahre macht“, treten allegorische Figuren in einen musikalischen Dialog: Zeit und Vorsehung reflektieren Wandel, Beständigkeit und menschliches Handeln. Mit der festlichen Huldigungskantate „Tönet, ihr Pauken! Erschallet, Trompeten!“, erreicht der Abend seinen glanzvollen Höhepunkt. Ursprünglich für einen höfischen Anlass komponiert, entfaltet dieses Werk mit Trompeten, Pauken und virtuosen Arien eine mitreißende Mischung aus Pracht und Raffinesse."}]},{"type":"paragraph","children":[{"text":"Ein besonderer historischer Bezug führt dabei nach St. Pölten: „Tönet, ihr Pauken! Erschallet, Trompeten!“ entstand zum Geburtstag der Habsburgertochter Maria Josepha von Österreich, die 1719 den sächsischen Kurfürsten und späteren polnischen König Friedrich August II. von Sachsen heiratete. Vor der Hochzeit musste der Bräutigam in St. Pölten verweilen – eine vorgeschriebene Station des habsburgischen Hofzeremoniells, an der die Reisegesellschaften getrennt wurden, während in Wien der feierliche Einzug vorbereitet wurde. So gewinnt diese festliche Kantate am Aufführungsort eine besondere historische Resonanz."}]}]
20.06.2026
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 19:30 Uhr
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 19:30 Uhr
Franziskanerkirche
Rathausplatz 12
3100 St.Pölten
Österreich
ab € 27,20
2026-06-20T19:00:00
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